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Anerkennung von ausländischen Diplomen

Die Stellungnahme der SVMTR mit Unterstützung der Leitenden Radiologiefachpersonen der Deutschschweiz fordert eine teilweise Anerkennung von Diplomen mit einer spezialisierten Ausbildung aus dem Ausland.

Unsere Schweizer Diplome HF oder FH decken die drei Kompetenzbereiche unseres Berufs ab: Diagnostik, Radioonkologie und Nuklearmedizin. Mit dem Ziel, das in der Schweiz für diesen Beruf geforderte Niveau der beruflichen Kompetenzen aufrechtzuerhalten, soll Inhabern und Inhaberinnen eines ausländischen Diploms, die diese drei Bereiche nicht abdecken, keine vollständige Anerkennung gewährt werden.

Die leitenden Radiologiefachpersonen und Arbeitgeber sind jedoch häufig mit Dossiers von Radiologiefachpersonen konfrontiert, die in der Schweiz mit einer spezialisierten Ausbildung (nur eine oder zwei Fachrichtungen) ihre Bewerbung für eine Stelle einreichen. Wir sind der Ansicht, dass eine Teilanerkennung in Betracht gezogen werden kann, wenn die ausländische Ausbildung nur einen der drei Kompetenzbereiche abdeckt, unter der Bedingung, dass das Ausbildungsniveau dem schweizerischen Niveau gleichwertig ist.

Diese pragmatische Positionierung würde es uns ermöglichen, auf zukünftige Herausforderungen zu reagieren:

  • • Fachkräftemangel: Die Arbeitsmarktanalyse von 2020 weist auf eine alarmierende Situation hin, die uns dazu zwingt, auf im Ausland ausgebildete Fachkräfte zurückzugreifen.
  • • Instabile und prekäre Situation von Fachkräften, die ohne Anerkennung ihres Diploms derzeit beruflich tätig sind.

Folgende Leitende Radiologiefachpersonen unterstützen dieses Schreiben (siehe Tabelle in der Stellungnahme), welches am 1. Juni 2022 beim SBFI eingereicht wurde.

Stellungnahme